Helferinnen und Helfer des UZ-Pressefestes trafen sich in Leverkusen

Was können wir besser machen?

Von Wera Richter

Das 21. UZ-Pressefest findet vom 28. bis 30. August 2020 im Revierpark Wischlingen in Dortmund als Fest des Friedens und der Solidarität statt. Es kostet keinen Eintritt, alle Konzerte und Veranstaltungen sind kostenlos. Das geht nur durch den ehrenamtlichen Einsatz hunderter Helferinnen und Helfer und viele Spenderinnen und Spender. Bis zum 23. Parteitag der DKP Ende Februar müssen 40 000 Euro Spenden beisammen sein, damit das Fest beschlossen werden kann. Bis heute sind 12 460 Euro beisammen. Die DKP Bonn fordert zum Nachahmen auf. Sie hat auf ihrer Mitgliederversammlung beschlossen, 500 Euro für das Fest zu überweisen. Ab sofort können die Soli-Buttons für 5 und 10 Euro im UZ-Shop bestellt werden. Dort gibt es auch schon die ersten Werbematerialien, um jetzt das Datum zu setzen.

 

Spendenkonto DKP-Parteivorstand

GLS-Bank | BIC: GENODEM1GLS

IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01

Infos: pressefest-2020@dkp.de

In neun Monate ziehen die zentralen Auf- und Abbau-Helferinnen und -Helfer des UZ-Pressefestes wieder mit Sack und Pack in den Dortmunder Revierpark. Einige von ihnen sind bis zu zehn Tage auf dem Gelände. Es bilden sich Bau-, Strom-, Wasser-, Tontechniker- und Küchenbrigaden. Dazu gesellen sich Staplerfahrer, die Lichterkettencrew und etliche andere Helfer und Handlanger. Viele sind seit etlichen Festen dabei. Eine geschlossene Gesellschaft ist es aber zum Glück nicht. Zu jedem Fest kommen neue Gesichter und helfende Hände dazu. Am vergangenen Wochenende trafen sich mehr als 20 der zentralen Pressefest-Helferinnen und -Helfer in der Karl-Liebknecht-Schule (KLS) in Leverkusen, um gemeinsam zu überlegen, wie man das Fest noch schöner und die Arbeit leichter machen kann.

Viel Raum nahmen Fragen der Platzgestaltung ein. Wie können wir das weitläufige Gelände für neue Besucherinnen und Besucher übersichtlicher gestalten? Welche Rolle kann das neue Logo, die Taube mit dem roten Stern, als Gestaltungselement spielen? Wie schaffen wir gemütlicheren Platz zum Sitzen, Essen, Trinken, Reden und Diskutieren außerhalb des Gewusels? Wie können wir das Programm und seine Höhepunkte besser bewerben, aber auch unsere Zeitung und unsere Partei als Veranstalter des großen Volksfestes? Schon von weitem müssen die Info-Punkte leuchten, an denen es Lageplan, Programmheft und die aktuelle UZ gibt.

Die Wände der KLS waren gepflastert mit Archivbildern der UZ-Feste seit 1974: Hau-den-Lukas, Kegelbahn, Fingerhakeln, die Durststrecke und der Friseursalon des MSB Spartakus zeigten den Volksfestcharakter. Auch auf dem kommenden Fest soll es wieder mehr zum Mit- und Selbermachen geben. Ideen waren ein antirassistisches Fußballturnier mit Mannschaften aus Dortmund und Umgebung, Boule-Bahn, Schach-Ecke und ein Capoeira-Kurs für Anfänger.

Natürlich galt die Sorge nicht nur den Gästen, sondern auch den Arbeitsabläufen und dem Leben in den Auf- und Abbautagen. Muss es wirklich sein, dass wir zehn Abende auf Bierbänken hocken und das Schlafzelt mit Aufenthaltsraum und Küche gekoppelt ist? Wie kriegen wir es hin, dass alle Genossinnen und Genossen Sicherheitsschuhe haben und beim Abbau keiner mehr übermüdet auf das Gerüst klettern muss? Bei Brigadetreffen berieten die Genossinnen und Genossen über die Vorbereitung in ihren Arbeitsbereichen, den nächsten Subbotnik, um das Material aufzubereiten, verbesserte Abläufe und die Kommunikation im Vorfeld und auf dem Platz.

Nun geht es darum, die bekannten Helferinnen und Helfer anzuhauen, ob der Urlaub schon eingereicht ist, aber auch neue und jüngere Kräfte und vor allem Facharbeiter zu gewinnen – für den Aufbau in der Vorwoche des UZ-Pressefestes und vor allem auch für den Abbau in den zwei Tagen danach, denn da war es 2018 echt verflucht knapp.

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"Was können wir besser machen?", UZ vom 22. November 2019



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