Ende 2025 haben rund 496.000 Menschen weniger in Industriebetrieben der BRD gearbeitet als zu Beginn des Jahres 2019. Das entspricht einem Rückgang um 7,1 Prozent. Die Zahlen stammen aus einer Studie des Ifo-Instituts, die am Montag veröffentlicht wurde.
Besonders betroffen sind traditionelle Kernbranchen der BRD. Die Autoindustrie und deren Zulieferer vernichteten 123.500 Jobs. Metallerzeuger strichen 115.600 Stellen, Maschinenbauer 64.500. Im Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Verwaltung entstanden 2,2 Millionen neue Jobs. Joachim Ragnitz, Stellvertretender Leiter der Ifo-Niederlassung in Dresden, warnte: „Das kann unser Wachstumspotential künftig bremsen.“ Die neuen Jobs entstünden meist nicht dort, wo Deutschland besonders produktiv und innovativ sei.







