„Bildung und Soziale Arbeit vor wirtschaftliche Interessen“

Mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen nahmen in der vergangenen Woche an einer Kundgebung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unter diesem Motto auf dem Münchener Marienplatz teil.

Der stellvertretende Landesvorsitzende der bayerischen GEW, Gerd Schnellinger, zeigte sich von der Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angesichts der Pandemie-Bedingungen überrascht.

Die Rednerinnen und Redner forderten, dass die Bekämpfung der Pandemie nicht länger auf dem Rücken der Beschäftigten, der Kinder und deren Eltern ausgetragen werden darf.

Martin Matscheko erläuterte, warum seine Fachgruppe Sozialpädagogische Berufe der GEW München den Gewerkschafteraufruf von „#ZeroCovid“ unterzeichnet hat. Ein solcher Lockdown müsse mit sozialgesetzlichen und tariflichen Regelungen verbunden werden, um aus Beschäftigtenperspektive eine Verschnaufpause zu erwirken und mit diesen Maßnahmen verbundene zusätzliche Mehrbelastungen zu verhindern.

Ziel der GEW sei es, den Bildungsbereich so schnell wie möglich wieder vollständig zu öffnen, sobald die Infektionszahlen dies zulassen. Dann könnten auch wieder die Angebote der Sozialen Arbeit voll genutzt werden.

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"„Bildung und Soziale Arbeit vor wirtschaftliche Interessen“", UZ vom 23. April 2021



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