Der Wahlkampf der CDU

Eine Glosse von LZ

Peter Altmaier

Peter Altmaier

( Olaf Kosinsky / Wikipedia)

… lĂ€uft noch nicht nach dem Geschmack ihrer Vorsitzenden Angela Merkel. Sie zeigt ihre Unzufriedenheit, indem sie dem GeneralsekretĂ€r der CDU, einem gewissen Peter Tauber (43), einen Boss an die Seite stellt. Dieser Mann ist Peter Altmaier (59), der seit Beginn dieser Legislaturperiode Kanzleramtsminister ist, zudem im Zuge von Merkels „FlĂŒchtlingskrise“ den Job des „FlĂŒchtlingskoordinators“ ĂŒbernehmen musste und nun nebenamtlich und zusĂ€tzlich das Wahlprogramm der CDU ausarbeiten und die CDU inhaltlich auf die Bundestagswahl einstimmen muss. Er kann das. Die Altmaier gewogene Presse hebt hervor, wie elegant er den Untersuchungsausschuss des Bundestages an einer AufklĂ€rung des NSA- und BND-Skandals gehindert hat. Sie wĂŒrdigen Altmaiers PrĂ€ferenz fĂŒr die „GrĂŒnen“ als Koalitionspartner, seine FĂ€higkeit, dennoch die ganz Konservativen in der CDU und deren Werte hochzuhalten und schließlich seine Wendigkeit, scheinbar Fehler einzugestehen, zugleich aber die alte, grĂ¶ĂŸtmögliche BrutalitĂ€t in der Außen-, Innen und Wirtschaftspolitik zu verwirklichen. Kurz, ganz die Kanzlerin – nur Ă€ußerlich etwas verschieden.

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"Der Wahlkampf der CDU", UZ vom 21. April 2017



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