Erinnerungszeichen

Die Stadt München erinnert seit letztem Samstag mit einem sogenannten „Erinnerungszeichen“ an den Kommunisten Hans Beimler (1895 – 1936). In Vertretung des Oberbürgermeisters brachte „Linke“-Stadtrat Stefan Jagel die Metallplakette an Beimlers ehemaliger Wohnstätte im Münchener Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg an. Die „Geschichtswerkstatt Neuhausen e. V.“ hatte dies beantragt. Friedbert Mühldorfer von der VVN-BdA (im Bild) und Stefanie Pilzweger-Steiner von der „KZ-Gedenkstätte Dachau“ erinnerten an die Lebensstationen des antifaschistischen Reichstagsabgeordneten und Spanienkämpfers. Seit 2018 können Erinnerungszeichen für Verfolgte des Naziregimes bei der Stadt München beantragt werden. 2015 hatte sich der Münchener Stadtrat mehrheitlich gegen Stolpersteine entschieden.
Siehe kurzelinks.de/beimler

Über den Autor

Christoph Hentschel (Jahrgang 1980) ist Politikwissenschaftler und Redakteur für „Politik“. Er arbeitet seit 2017 bei der Zeitung der DKP.

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"Erinnerungszeichen", UZ vom 8. Juli 2022



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