Früh dran

Noch bevor die Universität Kassel in der kommenden Woche über die Aufweichung ihrer Zivilklausel entscheidet, sind Pläne für einen neuen dualen Studiengang in Kooperation mit den Rüstungskonzernen KNDS und Rheinmetall bekanntgeworden. Wie die Pressestelle des Kasseler Netzwerks „die dezentrale“ berichtete, sei bereits in der Senatsklausur am 21. Oktober über den neuen Studiengang informiert worden. „Die möglichen Kooperationspartner Rheinmetall und KNDS wurden dabei nach Angaben von Teilnehmern nicht explizit bestätigt. Auf eine Nachfrage zu den Unternehmen sei lediglich auf die Senatssitzung nach der Entscheidung über die Zivilklausel verwiesen worden“, heißt es bei der „dezentrale“. Ein endgültiger Beschluss sei noch nicht gefasst worden. Der vollständige Bericht mit Hintergründen zum geplanten Studiengang und dem politischen Druck, dem die Universität in der Zivilklausel-Debatte ausgesetzt ist, kann auf der Website von „die dezentrale“ nachgelesen werden.

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"Früh dran", UZ vom 30. Oktober 2026



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