Am Samstag hatten die CGIL, die größte Gewerkschaft Italiens, und die „Via Maestra“, ein Bündnis aus über 100 Verbänden, zu einer großen Demonstration in den Straßen Roms aufgerufen: „Gegen Kriege, die Menschenleben kosten und unsere Rechnungen unbezahlbar machen. Gegen Sparmaßnahmen, die unsere öffentlichen Dienste zerstören“, hieß es in dem Aufruf.
CGIL-Generalsekretär Maurizio Landini forderte eine Politik „für den Frieden und die Zukunft unserer Jugend“. Er betonte: „Sicherheit entsteht nicht durch Waffen, denn eines ist sicher: Sie werden immer eingesetzt werden.“
Die CGIL hatte für den 20. November einen Generalstreik in ganz Italien angekündigt. Am selben Tag werden auch die Studenten überall in Europa aktiv werden.
Bereits am vergangenen Freitag waren mehrere Zehntausend Schülerinnen und Schüler in ganz Italien auf die Straße gegangen – in Solidarität mit den französichen Schülern und gegen ein neues Schulgesetz der Regierung Meloni. Große Demonstrationen gab es unter anderem in Rom, Turin und Mailand. Wie in Frankreich gab es Forderungen nach mehr Lehrerinnen und Lehrern, einer besseren Ausstattung der Schulen und besseren Lernbedingungen. Melonis Schulgesetz sieht unter anderem vor, den Anteil von „Ausländerkindern“ mit „schlechten Italienischkenntnissen“ an italienischen Schulen zu begrenzen.







