Massenproteste in Portugal …

Tausende Arbeiter, junge Menschen und Rentner nahmen am vergangenen Samstag an den von der Gewerkschaft CGTP-IN organisierten Demonstrationen teil, zu denen auch die Portugiesische Kommunistische Partei (PCP) und die kommunistische Jugend (JCP) aufgerufen hatten. Tausende füllten die Straßen von Lissabon, Porto, Coimbra und Funchal und brachten ihre Empörung über die Ungerechtigkeiten sowie ihre Forderung nach besseren Löhnen, angemessenen Renten und hochwertigen öffentlichen Dienstleistungen zum Ausdruck.

Während die Arbeiter darum kämpfen, die Miete, die Hypothekenrate und die monatlichen Einkäufe zu bezahlen, häufen die großen Konzerne Gewinne in Millionenhöhe an.

Die Antwort liegt im Kampf, betonte die PCP in ihrem Aufruf, in der Einheit und in der Mobilisierung all jener, die sich mit dieser Realität nicht abfinden. „So verteidigt man Rechte, bekämpft Ungerechtigkeiten und fordert eine Politik, die im Dienste der Arbeitnehmer und des Volkes steht und nicht den Inte­ressen der großen Konzerne dient.“

Der Kampf sei noch nicht vorbei, kündigte die Gewerkschaft an. Die CGTP-IN hat bereits eine neue landesweite Demonstration für den 24. November angekündigt, den Tag der Schlussabstimmung über den Staatshaushalt im Parlament. „Es gibt Gründe zu kämpfen und viel zu erringen!“, betont die Gewerkschaft.

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"Massenproteste in Portugal …", UZ vom 23. Oktober 2026



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