Routine-Aggression

Begleitet von Protesten aus Nordkorea haben die Streitkräfte Südkoreas und der USA eines ihrer jährlichen Manöver begonnen. An der zwölftägigen Übung „Ulchi Freedom Guardian“ nähmen 30 000 US-amerikanische Soldaten teil, 3 000 von ihnen würden eingeflogen, teilte ein Sprecher der US-Streitkräfte in Korea (USFK) am Montag mit. Auf Seiten Südkoreas beteiligen sich 50 000 Soldaten. Die USA haben in Südkorea 28 500 Soldaten stationiert, die auch über Atomwaffen verfügen. Im Mittelpunkt des Manövers in Südkorea stehen computergestützte Simulationen eines Kriegs auf der koreanischen Halbinsel. Es handle sich um eine „Routineübung“, die „der Verteidigung“ diene. Vor der US-Botschaft in Seoul protestierten südkoreanische Kriegsgegner.

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"Routine-Aggression", UZ vom 21. August 2015



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