Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Umfeld des kubasolidarischen Proyecto Tamara Bunke haben angekündigt, am Samstag (25. Juli) die Zugspitze zu besteigen und auf deren Gipfel eine Solidaritätsaktion für Kuba durchzuführen. „Das sozialistische Kuba steht angesichts des US-Wirtschaftskrieges derzeit mit dem Rücken zur Wand. Wir können und wollen da nicht untätig zuschauen. Daher wollen wir mit dieser so genannten Spitzenaktion ein Zeichen der Solidarität setzen, das andere zur Nachahmung anstacheln soll“, so Corinna aus Köln, eine der Initiatorinnen der Aktion. Etwa ein Dutzend junger Menschen haben sich dem Aufruf zu dieser spektakulären Aktion kurz vor dem kubanischen Nationalfeiertag am 26. Juli angeschlossen. Zu den Unterstützern zählen auch Edgar Göll (Netzwerk Cuba), Petra Wegener (Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba) und Michael Knoche (Gewerkschafter:innen für Kuba).
Finanziert wird die Spitzenaktion über Spenden, die unter anderem über den Verkauf von extra gestalteten T-Shirts zum Soli-Preis von 25 Euro eingebracht werden sollen. Mit der Aktion ist eine Herausforderung an andere Aktivisten verbunden, ebenfalls Gipfelbesteigungen vorzubereiten. „Jeder kann sich daran beteiligen, Hügel gibt es schließlich überall“, meint Lara aus Mainz, die zweite Initiatorin der Spitzenaktion. „Uns haben Nachrichten erreicht, wonach in verschiedenen Städten in Deutschland bereits die Besteigung lokaler Erhebungen vorbereitet wird.“ Die Initiatorinnen hoffen, dass die Herausforderung auch in anderen Ländern angenommen wird. „Für die Schweizer und Franzosen ist das natürlich ein Brett, aber wir sehen auch die Kuba-Freunde in den Niederlanden herausgefordert“, ergänzt Corinna schmunzelnd.
Die Bilder der Zugspitzenbesteigung wie auch der Folgeaktionen werden auf Instagram unter dem Hashtag #summitforcuba gesammelt.
Kontakt: spitzenaktion@posteo.de








