Der Beginn der kubanischen Revolution

Sturm auf die Moncada-Kaserne

Von HB

Fiesta Moncada

Nürnberg, Freitag, 26. Juli, 19 Uhr

Villa Leon (im Stadtteil Leonhard),

Philipp-Koerber-Weg 1

Diskussionen und Debatten, nicht ohne Gegrilltes, eine Tombola, Cocktails und Musik.

Veranstalter: Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Deutsche Kommunistische Partei Nürnberg (DKP), Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Nürnberg (SDAJ), Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ), Deutscher Freidenker Verband Franken/Nürnberg (DFV), Cuba Sí, Partei „Die Linke“ Nürnberg.

Fiesta de Solidaridad

Berlin, Samstag 27. Juli, 14 Uhr

Stadtpark Lichtenberg (Parkaue)

Für allerbeste Partylaune bei der Fiesta sorgen „44 Leningrad“ (russische Folklore, Polka, Punk und Ska aus Potsdam). Das große Abendkonzert mit karibischen Rhythmen bestreiten „Conexión Cubana“. Es wird neben der Hauptbühne ein Veranstaltungszelt speziell für Liedermacher, Vorträge, Ausstellungen und Diskussionen geben. Außerdem sind auch die Vertreter der europäischen Kuba-Solidaritätsgruppen eingeladen.

Weitere Informationen unter: Fiesta de Solidaridad

Fiesta Moncada

Bonn, Samstag 10. August 2019, 14 Uhr

Botschaft der Republik Kuba – Außenstelle, Kennedyallee 22–24

Kuba-Musik Live, Cocktail Bar, Cigar Shop, Kubanische Küche

Veranstalter: Netzwerk Cuba, Cuba Sí, AG-Kubasolidarität DKP, Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Humanitäre Cubahilfe, Soli Cuba e. V., SDAJ, Die Falken

Am 26. Juli 1953 gab Fidel Castro das Signal zum Sturm auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba. Benannt ist sie nach Guillermo Moncada, dem General des kubanischen Unabhängigkeitskampfes gegen Spanien 1868 bis 1898. 130 Rebellen, schlecht bewaffnet, wagten den Angriff.

Militärisch scheiterte das Unternehmen. Von den Revolutionären starben 19 bei den heftigen Kämpfen, viele wurden gefangengenommen und von den Schergen des Diktators Fulgencio Batista gefoltert und ermordet. Castro ordnete den Rückzug an. Nur 32 Kämpfer entkamen und verschanzten sich im Untergrund oder flüchteten in die Sierra Maestra, wo Fidel Castro aufgespürt und festgenommen wurde. Später verurteile man ihn zum Tode. Durch seine flammende Verteidigungsrede vor Gericht, dem öffentlichen und politischen Druck und ein darauf folgendes Amnestie-Dekret von Batista kam Castro 1955 wieder frei.

In seiner Rede nannte Castro den Schriftsteller und Kämpfer für die Unabhängigkeit der Insel, José Marti (1853–1895), als alleinigen geistigen Urheber für den Angriff auf die Moncada. Er stellte damit den historischen Bezugsrahmen für die Kämpfe gegen die Batista-Diktatur her. Castro umriss in seiner Rede auch die soziale, klassenmäßige Basis der zukünftigen revolutionären Bewegung. „In unserem Kampf nennen wir Volk: die 600000 arbeitslosen Kubaner, die ihr tägliches Brot ehrlich verdienen wollen, ohne auf der Suche nach einer Existenz auswandern zu müssen; die in elenden Hütten hausenden 500 000 Landarbeiter, die jährlich vier Monate lang arbeiten und in der übrigen Zeit des Jahres hungern und ihr Elend mit den Kindern teilen; die kein Stück Land zum Anbau besitzen und deren Dasein Mitleid in jedem Herz erweckt, das nicht aus Stein ist; die 400000 Industrie- und Hafenarbeiter, deren Pensionen unterschlagen wurden, denen immer mehr Sozialleistungen entzogen werden, deren Wohnungen elende Behausungen sind.“

Die Revolution auf Kuba ging weiter, die Kämpfe intensivierten sich in den nächsten Jahren und endeten mit dem Sturz der Batista-Diktatur am 1. Januar 1959. Die „Fiesta Moncada“, die seitdem in vielen Ländern der Welt gefeiert wird, erinnert an die Kämpfe und macht auf die anhaltenden Sanktionen und Bedrohungen imperialistischer Kräfte, besonders aus den USA, aufmerksam. Die Moncada-Kaserne ist ein wichtiges Denkmal der kubanischen Revolution, große Teile der Gebäude werden als Schule genutzt einschließlich großer Sport- und Freizeitplätze. Für die Bevölkerung und Besucher aus aller Welt wurde ein Museum eingerichtet, in dem die Geschichte der kubanischen Revolution dargestellt ist.

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"Sturm auf die Moncada-Kaserne", UZ vom 19. Juli 2019



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