TKMS blockiert

Am frühen Montagmorgen haben Rüstungsgegner beide Eingänge des Werftgeländes von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) in Kiel besetzt. Mehr als ein Dutzend Aktive der „TurboKlimaKampfGruppe“ (TKKG) und weiterer antimilitaristischer Gruppen ketteten sich gegen 4.20 Uhr an, um den Werftarbeitern den Zugang zu dem Gelände zu erschweren. Etwa zehn Minuten später erschien die Polizei. Einem Bericht von „nd.Aktuell“ zufolge führten Beamte Werftarbeiter über eine Liegenschaft der Marine auf das Werftgelände und versuchten, das Verteilen von Flugblättern zu verhindern. Am späten Vormittag räumten Polizeibeamte die Rüstungsgegner.

Der geplante Ausbau der Marinestützpunkte in Kiel, die Erweiterung eines Munitionsdepots oder die jährliche Marine-Schau „Open Ship“ während der Kieler Woche zeige, dass Kiel „Kriegsgebiet“ sei. TKMS will seine Produktionsstätte in Kiel vergrößern und sucht dafür nach Flächen. Die Rüstungsgegner wollten mit ihrer Aktion gegen imperiale Kriege und Militarisierung protestieren. Die Rüstungsgeschäfte, die TKMS mit Israel macht, stoßen ihnen besonders auf.

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"TKMS blockiert", UZ vom 7. August 2026



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