Verweigern, ­gemeinsam!

Am vergangenen Wochenende hat in Kassel der zweite „Verweigert!“-Kongress stattgefunden. „Mehr als 100 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zusammen, um zentrale Fragen rund um Kriegsdienstverweigerung, Militarisierung und Aufrüstung zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven für einen breiten gesellschaftlichen Widerstand zu entwickeln“, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. In zahlreichen Runden sei über rechtliche, politische und praktische Aspekte der Kriegsdienstverweigerung diskutiert worden. Dabei sei es nicht nur um individuelle Verweigerung gegangen, sondern auch um kollektive Ansätze, um der zunehmenden Militarisierung in Deutschland und Europa entgegenzutreten. Zudem wurde ein Solidaritätsfonds gegründet, um junge Menschen zu unterstützen, die von der Einführung des neuen Wehrdienstes betroffen sind und Post von der Bundeswehr erhalten. Der Kongress wurde neben der DFG-VK auch von der Initiative „Rheinmetall entwaffnen“ und der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) unterstützt.

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"Verweigern, ­gemeinsam!", UZ vom 17. April 2026



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