Warnstreiks an sechs Seehäfen

Am Dienstag haben in Hamburg etwa 2.000 Beschäftigte der deutschen Seehäfen demonstriert. Sie zogen durch das Hafengebiet und riefen „Hafen bleibt streikbereit“.

Die Demonstration war Teil eines 24-Stunden-Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hatte. Zuvor hatte eine große Mehrheit der rund 11.000 Beschäftigten, die an den Standorten Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake arbeiten, das bisherige Angebot des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) in einer Befragung abgelehnt.

Die Kapitalseite reagierte bisher nicht auf den Warnstreik und bot auch keinen neuen Verhandlungstermin an.
ver.di fordert eine Erhöhung der Stundenlöhne um 8,2 Prozent, mindestens aber 2,50 Euro pro Stunde mehr, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Mindesterhöhung soll insbesondere die unteren und mittleren Lohngruppen stärken.

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"Warnstreiks an sechs Seehäfen", UZ vom 21. August 2026



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