Mit den historischen Niedrigständen steigt die Schadstoffkonzentration im Rhein. Die Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG) wies in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die Einleitungen von Konzernen wie Bayer trotz des Wassermangels konstant hoch bleiben.
Zusätzliche Belastungen gebe es durch die hohe Wassertemperatur. Sie lasse den Sauerstoffgehalt des Flusses sinken und erschwere so die Lebensbedingungen für Fische und andere aquatische Organismen. Die Chemieindustrie nutzt den Rhein als das, was sie einmal als „Opferstrecke“ bezeichnet hat. Das heißt, dass sie bewusst Abwässer und Schadstoffe in den Fluss leitet.
Aber auch der Protest gegen diese Praxis hat Tradition: Der nächste findet vom 27. bis zum 30. August beim Rheincamp in Monheim statt. Neben der CBG nehmen daran unter anderem das Wasserbündnis Rheinisches Revier, der BUND Düsseldorf und das Netzwerk Rechte der Natur teil.








