Bayer muss entschädigen

2016 riss Bayer Leverkusen Monsanto an sich und blätterte 63 Milliarden Euro auf den Tisch, um seine Profite weiter auszuweiten. Da der Name Monsanto durch die Agent-Orange-Verbrechen in Vietnam schwer belastet war, strich Bayer den Namen Monsanto kurzerhand „aus Reputationsgründen“, wie es bei Wikipedia nachzulesen ist. Doch ungeschoren kam Bayer nicht aus diesem bösen Spiel. Letzte Woche musste Bayer zugeben, dass sie in einem Vergleich zirka 10 Milliarden Schadenersatz an Roundup-Geschädigte zahlen müssen. Das „Handelsblatt“ kommentierte: „Bayer wird dies finanziell nicht an seine Grenzen bringen. Und es ist ein Befreiungsschlag, weil dem Konzern nun mögliche weitere Niederlagen vor Gericht und die damit verbundene negative Publicity erspart bleiben. Die Investoren können Bayer nun ohne dieses belastende Thema bewerten.“

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"Bayer muss entschädigen", UZ vom 3. Juli 2020



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