Solidarität ermöglicht die Sanierung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP

Eine Erfolgsgeschichte

Von Klaus Leger

Die Karl-Liebknecht-Schule (KLS) in Leverkusen ist die zentrale Bildungseinrichtung der DKP. Das Haus wurde vor rund 90 Jahren von klassenbewussten Leverkusener Arbeiterinnen und Arbeitern gebaut. 1933 haben die Nazis das Haus beschlagnahmt. Erst nach der Befreiung vom Faschismus im Jahr 1946 wurde es den rechtmäßigen Eigentümern, der heutigen Kulturvereinigung Leverkusen e. V., zurückübereignet. Die Einrichtung bietet aktuell 36 Schlafplätze in sieben Mehrbettzimmern, Küche und Tagungsräume.

Der Sanierungsbedarf ist lange bekannt. Die sanitären Anlagen, die Strom- und Wasserleitungen sind veraltet. Durch die Großspende unseres Freundes Andreas Zechmeister wurde es möglich, das Projekt konkret anzugehen. Die technischen Einrichtungen werden auf ein zukunftsfähiges Niveau gehoben, Brandschutz- und Sicherheitskonzepte ausgearbeitet. Die Kapazität wird geringfügig erweitert. Vorrangig geht es um eine Modernisierung der sanitären Anlagen, der Küche, des Aufenthalts- und Tagungsbereichs sowie um eine vollständige Erneuerung aller Versorgungsleitungen (Strom, Wasser, Heizung). Der Raumzuschnitt wird auf allen Etagen verändert. Das Untergeschoss wird durch die Einrichtung einer neuen Küche, einer Cafeteria und mit neuen, bodentiefen Fenstern aufgewertet. Die Nutzfläche des Hauses wird damit erweitert.

Energetische Verbesserungen werden durch die Dämmung des Dachgeschosses erreicht und die Glasbausteine im Saal werden durch moderne Fenster ersetzt. Die Fenster in den Übernachtungsräumen werden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, im Rahmen der anstehenden Baumaßnahme nicht erneuert, da sie über einen ausreichenden Dämmwert verfügen und eine solche Investition nicht wirtschaftlich wäre.

Durch den Einbau eines Fahrstuhls wird das Unter- und Erdgeschoss sowie die erste Etage barrierefrei gestaltet.

Nach Kalkulation des Architekten beträgt das Investitionsvolumen für die Sanierung des Gebäudes rund 750 000 Euro, wovon wir 50 Prozent in Eigenleistung im Rahmen von Subbotniks erbringen können. Hinzu kommen die Kosten für die Barrierefreiheit.

Mehrere dutzend Genossinnen und Genossen der DKP und SDAJ haben bereits an den Subbotniks teilgenommen. Auch parteilose Freundinnen und Freunde unterstützen die Sanierung, aus deren Kreis wir uns inzwischen über fünf Beitrittserklärungen zur DKP freuen können. GenossInnen der KKE haben uns solidarisch durch Arbeitseinsätze unterstützt und GenossInnen der TKP haben ihre Hilfe angekündigt.

Es hat sich ein Kreis von fachkompetenten GenossInnen gebildet, die alle wesentlichen Gewerke abdecken. Unsere Subbotniks haben sich – wirtschaftlich und politisch – zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt und sollen im Jahr 2020 fortgesetzt werden.

Das Spendenaufkommen konnte seit Beginn der Sanierung erfreulich gesteigert werden. Während 2018 insgesamt knapp 10000 Euro Spenden für die KLS geflossen sind, konnten bis zum 31. Oktober bereits 245 Einzelspenden im Wert von über 25000 verbucht werden. Der Förderkreis „Erhaltet die KLS!“ soll gestärkt werden, um den langfristigen Betrieb der KLS zu sichern.

Unser herzlicher Dank gilt den Spendern für die Karl-Liebknecht-Schule der DKP und allen, die im Rahmen der Subbotnikeinsätze hohe Werte für die Schule der DKP geschaffen haben.


Termine der nächsten Subbotniks:

29. 11. bis 6.12.2019

17.12. bis 23.12.2019

2.1. bis 10.1.2020

20.1. bis 31.1.2020

3.02. bis 14.2.2020

Die Teilnahme ist auch an einzelnen Tagen möglich.

Anmeldung bitte unter finanzen@dkp.de

Spendenkonto

Parteivorstand der DKP

Verwendungszweck: Erhaltet die KLS

IBAN: DE36 4306 0967 4002 4875 02

BIC: GENODEM1GLS

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"Eine Erfolgsgeschichte", UZ vom 29. November 2019



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