Frust im Gastgewerbe

Mehr als ein Drittel der Beschäftigten im Gastgewerbe sieht seine berufliche Zukunft außerhalb der Branche. Das ist ein zentrales Resultat einer von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vorgestellten Beschäftigtenumfragen. Der Vorsitzende der Gewerkschaft NGG, Guido Zeitler, fordert daher flächendeckend bessere Arbeitsbedingungen, mehr Wertschätzung durch die Arbeitgeber und Gäste und höhere Löhne: „3.000 Euro pro Monat, das muss für Fachkräfte in Zukunft das Minimum sein.“

Die im Branchenvergleich weiterhin oft zu niedrigen Löhne seien ein Hauptgrund für die große Unzufriedenheit in der Branche. Zwar sei es der Gewerkschaft NGG zuletzt gelungen, Tarifverträge mit deutlichen Lohnerhöhungen abzuschließen, diese würden aber angesichts der geringen Tarifbindung im Gastgewerbe nur bei rund einem Viertel der Beschäftigten ankommen.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Frust im Gastgewerbe", UZ vom 4. November 2022



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Herz aus.



    UZ Probe-Abo [6 Wochen Gratis]