Internationale Gäste auf den UZ-Friedenstagen in Berlin

Treffen der Solidarität

Am letzten Augustwochenende finden in Berlin die UZ-Friedenstage statt. Vor und im FMP1, besser bekannt als ND-Gebäude, werden Künstlerinnen und Künstler auftreten und Referenten aus dem In- und Ausland mit den Gästen über die brennenden Fragen dieser Zeit diskutieren. Die UZ-Friedenstage sind auch deshalb etwas Besonderes, weil dort Kommunistinnen und Kommunisten aus aller Welt zusammenkommen. Die DKP hat Vertreterinnen und Vertreter aller Kommunistischen- und Arbeiterparteien, die im solid.net organisiert sind, eingeladen – und wird sie am Samstagabend, den 29. August, auf der Friedensmanifestation auf der Bühne begrüßen. Bereits am Vorabend wird eine Soli-Kundgebung für Kuba stattfinden – mit anschließender Geburtstagsparty für Fidel. Einige der Gäste nehmen auch an Podiumsdiskussionen teil. Im Folgenden eine Auswahl der Runden mit internationaler Beteiligung:

Antiimperialismus heute

Im Kampf gegen den Verlust seiner Vorherrschaft tritt der Imperialismus immer aggressiver auf. Länder werden angegriffen, Stellvertreterkriege und Genozide werden ausgedehnt und es wird eine große Konfrontation gegen China vorbereitet. Was bedeutet antiimperialistische Politik vor diesem Hintergrund? Welche Rolle spielt der nationale Befreiungskampf heute? Welche Bedeutung haben Strukturen wie BRICS und die Shanghai Cooperation Organisation? Was ist die Aufgabe fortschrittlicher Kräfte in den Hauptländern des Imperialismus?

Über diese Fragen diskutieren wir mit Booker Omole, Generalsekretär der KP Kenia (CPM-K), einem Vertreter der palästinensischen Befreiungsbewegung, einem kubanischen Genossen und Carolus Wimmer vom Komitee für internationale Solidarität und Friedenskampf (COSI) aus Venezuela.

BRICS und die multipolare Weltordnung

BRICS ist ein wirtschaftlicher Zusammenschluss von Ländern aus dem sogenannten „Globalen Süden“, die Wert auf Kooperation zum gegenseitigen Nutzen legen, um wirtschaftlich unabhängiger vom Imperialismus zu werden. Sowohl das sozialistische China als auch das kapitalistische Brasilien gehören zu den Gründungsstaaten von BRICS. Welche Vorteile ergeben sich aus der Zusammenarbeit in BRICS für die beiden Länder? Welche Erfolge wurden bisher erzielt und welche Herausforderungen bleiben noch zu bewältigen?

Wir diskutieren mit Ana Prestes, Internationale Sekretärin der KP Brasiliens, und Sun Shouliang, Gesandter Botschaftsrat der VR China.

Kommunisten in der Regierung

In Brasilien ist Luiz Inácio Lula da Silva, ein Gewerkschafter und Vertreter der Arbeiterbewegung, Präsident. In seiner Regierung ist auch die Kommunistische Partei Brasiliens (PCdoB) mit Luciana Santos als Ministerin für Wissenschaft, Technologie und Innovationen vertreten. Gleichzeitig gibt es im Parlament des Landes eine Mehrheit rechter Kräfte. Was bedeutet die Lula-Regierung für die arbeitenden Menschen? Warum ist die Regierungsbeteiligung von Kommunisten wichtig? Wie sieht die Partei das Verhältnis von Regierungs- und außerparlamentarischer Arbeit?

Über diese Fragen diskutieren wir mit Ana Prestes, Internationale Sekretärin der PCdoB.

Afrika im Kampf gegen den Imperialismus

Trotz seines Reichtums an Rohstoffen und einer rasch wachsenden Bevölkerung bleibt der afrikanische Kontinent in neokolonialen Abhängigkeiten verstrickt. Doch der Widerstand wächst, und Proteste mit antiimperialistischem Charakter flammen auf. In Westafrika hat die Allianz der Sahelstaaten (AES) einen souveränen Entwicklungsweg eingeschlagen. Wie sieht die neokoloniale Plünderung Afrikas heute aus und welche Rolle spielt das deutsche Kapital? Wie hat sich der Widerstand in den letzten Jahren entwickelt? Welche Bedeutung hat die AES und welche Rolle spielen China und Russland auf dem Kontinent?

Wir diskutieren mit Booker Omole, Generalsekretär der KP Kenia (CPM-K).

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"Treffen der Solidarität", UZ vom 29. Mai 2026



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