Der DGB hat eine mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer als „wirtschafts- und verteilungspolitisch katastrophal“ bezeichnet. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ berichtet, dass die Bundesregierung über eine Mehrwertsteuererhöhung von 19 auf 21 Prozent nachdenke.
„Eine Mehrwertsteuererhöhung belastet vor allem Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen, weil diese fast ihren gesamten Verdienst für Konsumgüter ausgeben“, so der Gewerkschaftsbund. Auch eine zeitgleiche Einkommensteuersenkung würde diese Ungerechtigkeit kaum kompensieren, weil Reiche auch dadurch stärker entlastet werden. Nach „Jahren der Inflation und Energiepreisschocks“ würde eine Anhebung der Mehrwertsteuer zudem das Vertrauen der Menschen verspielen.
Mit Blick auf die „Haushaltslücken“ schlägt der DGB stattdessen vor, auf die geplante Senkung des Körperschaftsteuersatzes zu verzichten sowie Vermögen und Erbschaften fairer zu besteuern.








