Neue Vorwürfe gegen Sicherheitspersonal

(bern)   

Systematische sexuelle Belästigung bis hin zu Vergewaltigung durch das Sicherheitspersonal gebe es in der Flüchtlingsunterkunft Westerwaldstraße in Köln.

Diesen Vorwurf haben dort lebende Flüchtlinge in einem offenen Brief erhoben. „Wenn das stimmt, muss es einen Aufschrei geben, der dem nach der Silvesternacht in nichts nachsteht. Sexuelle Gewalt an Frauen darf nicht hingenommen werden – auch nicht, wenn die Täter vermutlich weiße Männer und die Opfer Migrantinnen sind!“ forderte daraufhin die nordrhein-westfälische Linkspartei-Landessprecherin Özlem Alev Demirel.

Wer sich über die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln empört habe und zu diesem Skandal schweige, sei kein Frauenrechtler oder besorgter Bürger, sondern ein Sexist und Rassist“, so Demirel weiter. Schließlich sei sexuelle Gewalt an Frauen immer und überall zu verurteilen und gehöre ausnahmslos bestraft.

Zugleich kritisierte die Linkspartei-Politikerin die „menschenunwürdige Unterbringung“ der Schutzsuchenden und sprach sich für die Einrichtung einer unabhängigen Beschwerdestelle für Flüchtlinge aus.

Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Kritischer Journalismus braucht allerdings Unterstützung, um dauerhaft existieren zu können. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich für ein Abonnement der UZ (als gedruckte Wochenzeitung und/oder in digitaler Vollversion) entscheiden. Sie können die UZ vorher 6 Wochen lang kostenlos und unverbindlich testen.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Neue Vorwürfe gegen Sicherheitspersonal", UZ vom 26. Februar 2016



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Baum.



    UZ Probe-Abo [6 Wochen Gratis]
    Unsere Zeit