NGG gegen Zuckersteuer

Die Gewerkschaft NGG lehnt Steuererhöhungen auf stark gezuckerte Getränke, Tabak und Alkohol ab. „Höhere Steuern sind keine geeignete Erziehungsmaßnahme – schon gar nicht für Menschen mit wenig Einkommen“, sagt NGG-Vorsitzender Guido Zeitler. Besonders einkommensschwache Haushalte würden durch steigende Preise überproportional belastet.

Statt auf finanzielle Belastung zu setzen, wären sozial gerechtere Alternativen zielführender, wie zum Beispiel kostenfreies und ausgewogenes Kita- und Schulessen sowie umfassende Bildungsangebote und Aufklärung. Nicht zuletzt warnt die NGG vor den wirtschaftlichen Folgen: Steuererhöhungen würden Arbeitsplätze in der Ernährungs- und Genussmittelbranche gefährden.

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"NGG gegen Zuckersteuer", UZ vom 17. April 2026



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