Die Gewerkschaft NGG lehnt Steuererhöhungen auf stark gezuckerte Getränke, Tabak und Alkohol ab. „Höhere Steuern sind keine geeignete Erziehungsmaßnahme – schon gar nicht für Menschen mit wenig Einkommen“, sagt NGG-Vorsitzender Guido Zeitler. Besonders einkommensschwache Haushalte würden durch steigende Preise überproportional belastet.
Statt auf finanzielle Belastung zu setzen, wären sozial gerechtere Alternativen zielführender, wie zum Beispiel kostenfreies und ausgewogenes Kita- und Schulessen sowie umfassende Bildungsangebote und Aufklärung. Nicht zuletzt warnt die NGG vor den wirtschaftlichen Folgen: Steuererhöhungen würden Arbeitsplätze in der Ernährungs- und Genussmittelbranche gefährden.








