Wie groß ist die Kriegsgefahr? Droht schon 2029 der dritte Weltkrieg, wie ihn die westeuropäischen politischen Eliten beschwören? Braucht der Imperialismus für große Kriege den Faschismus oder können sie auch im Rahmen des bürgerlich-parlamentarischen Systems ausgelöst werden? Und: Wer stellt sich der Kriegsertüchtigung entgegen? Fragen über Fragen.
Sie sind Gegenstand einer Tagung, zu der die Marx-Engels-Stiftung und die RotFuchs-Regionalgruppe Leipzig einladen, unterstützt durch weitere dem Frieden verpflichtete Organisationen.
Die Tagung wird durch zwei Impulsreferate eröffnet. Ekkehard Lieberam spricht über „Kriegspolitik heute – warum so wenig Widerstand?“ und Manfred Sohn zum Thema „Parlamentarismus, Faschismus, militärisch-reaktionärer Staats- und Gesellschaftsumbau – Skizzen der Kriegstüchtigkeit gestern heute und morgen“. Im zweiten Teil ist Raum für die Diskussion mit den Referenten und untereinander. Dabei sollen die Problemstellungen in einer aktiven Debatte vertieft und weitere Antworten gefunden werden.
Die Tagung findet am 27. Juni von 10 bis 16 Uhr in der Villa Davignon, Friedrich-Ebert-Straße 77 in Leipzig statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro, ermäßigt 2 Euro. Weitere Info.








