„Ente“ zurückgewiesen

Die russische Regierung hat Medienberichte in den USA über angeblich von Russland bezahlte Angriffe auf US-Soldaten in Afghanistan als Lüge bezeichnet. „Die größten, verehrten und hochklassigen Massenmedien der Welt hören seit Jahren nicht auf, absolute ‚Enten’ zu verbreiten“, so der Sprecher des Präsidialbüros, Dmitri Peskow. „Die Behauptungen sind eine Lüge.“

Mehrere US-Zeitungen hatten sich auf „Geheimdienstinformationen“ berufen, wonach angeblich russische Agenten den Taliban Geld für Angriffe auf US-Stellungen versprochen haben sollen. Die Belohnungen seien für die Tötung ausländischer Soldaten in Aussicht gestellt worden.

Die russische Botschaft in Washington hatte die US-Medien am Samstag aufgefordert, die Produktion von Falschnachrichten, die auch Menschenleben in Gefahr brächten, zu beenden. Es handele sich um anonyme Anschuldigungen, für die es keinerlei Beweise gebe. Auch die Taliban wiesen die Berichte als gegenstandslos zurück.

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"„Ente“ zurückgewiesen", UZ vom 3. Juli 2020



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