Massiver Stellenabbau

Die Commerzbank will bis 2030 zusätzlich zu den bereits angekündigten Streichungen konzernweit weitere 3.000 der weltweit angestellten 39.867 Vollzeitkräfte abbauen. Erst im Februar 2025 hatte die Commerzbank verkündet, 3.900 Vollzeitstellen bis Ende 2027 streichen zu wollen, den Großteil davon in Deutschland.

Für das erste Quartal meldete die Commerzbank einen Überschuss von 913 Millionen Euro. Im Jahr 2025 blieb die Commerzbank mit 2,6 Milliarden Euro nur knapp unter dem Rekordgewinn von 2024 (2,7 Milliarden Euro). 2026 will die Commerzbank jetzt noch mehr Gewinn einfahren. Nach eigenen Angaben sollen es mindestens 3,4 Milliarden Euro werden. Bis 2028 soll das Ergebnis sogar auf 4,6 Milliarden steigen, 2030 auf 5,9 Milliarden Euro.

Management, Betriebsrat und Belegschaft der Commerzbank wehren sich gegen eine aus ihrer Sicht „feindliche“ Übernahme durch Unicredit. Der Bund hatte die Frankfurter Bank in der Finanzkrise 2008/2009 mit Steuermilliarden vor dem Kollaps bewahrt und hält heute noch gut 12 Prozent der Anteile.

[author_box]

Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Kritischer Journalismus braucht allerdings Unterstützung, um dauerhaft existieren zu können. Daher freuen wir uns, wenn Sie sich für ein Abonnement der UZ (als gedruckte Wochenzeitung und/oder in digitaler Vollversion) entscheiden. Sie können die UZ vorher 6 Wochen lang kostenlos und unverbindlich testen.

✘ Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe (at) unsere-zeit.de)

"Massiver Stellenabbau", UZ vom 15. Mai 2026



    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Schlüssel.



    Spenden für DKP
    Unsere Zeit