Der Autobauer Porsche will drei Tochterfirmen schließen. Davon betroffen sind die Batterie-Tochter Cellforce, die eBike Performance GmbH sowie die Software-Tochter Cetitec, wie der Konzern mitteilte. Insgesamt werden etwa 500 Beschäftigte ihre Arbeit verlieren.
Porsche-Vorstandschef Michael Leiters sagte, man wolle sich auf das Kerngeschäft fokussieren und den Konzern strategisch neu ausrichten: „Das zwingt uns zu schmerzhaften Einschnitten – auch bei unseren Tochtergesellschaften.“
Leiters ist seit Anfang des Jahres Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Er hatte bereits im März einen umfassenden weiteren Stellenabbau angekündigt. Bis 2029 sollen in der Region Stuttgart insgesamt rund 1.900 Stellen wegfallen – „sozialverträglich“, wie es heißt. Zusätzlich seien die „Verträge von etwa 2.000 befristeten Angestellten ausgelaufen“, wie die Presseagentur dpa meldete.
2025 hatte Porsche angekündigt, bei Cellforce in Kirchentellinsfurt (Baden-Württemberg) Stellen abbauen zu wollen. Die Batterie-Tochter sollte sich demnach auf Forschung und Entwicklung konzentrieren. Mit der „Neuausrichtung“ und einer „technologieoffenen“ Antriebsstrategie besteht für Cellforce nun keine Perspektive mehr, wie der Konzern verriet. Der „Strategiewechsel“ bedeutet offenbar eine Abkehr von den bisherigen E-Auto-Zielen und eine Hinwendung zur Produktion von mehr Verbrennerautos.








