Merz leck Eier!

Auf den UZ-Friedenstagen, die vom 28. bis 30. August in Berlin stattfinden, zeigt sich einmal mehr die enge Kampfgemeinschaft von DKP und SDAJ. Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend lädt zu einem eigenen Programm in drei Räumen – benannt nach Olga Benario, Tamara Bunke und Hermann Kant. Es gibt also gute Gründe, auch Kinder und Enkel mit zu den UZ-Friedenstagen zu bringen! Sie werden ihren Platz finden – beim Kinderfest oder bei der SDAJ.

Zu den Hauptrunden der SDAJ gehört ein Jugendpodium gegen Wehrpflicht mit Vertreterinnen und Vertreter aus den Schulstreikkomitees gegen Wehrpflicht und von Jugendorganisationen aus ganz Deutschland. „,Merz leck Eier!‘ – Wir klagen an!“ ist der Titel eines Jugendtribunals: „Die arbeitende und lernende Jugend klagt die Verweigerer ihrer Grundrechte, die Bundesregierung und die hinter ihr stehenden großen Banken und Konzerne, an!“

Weitere Diskussionsrunden und Workshops befassen sich mit den Angriffen auf die Schulstreiks und mit den zunehmenden Versuchen der Bundeswehr, den Schulunterricht mitzugestalten. Auch die Lage der arbeitenden Jugend wird beleuchtet. „Zwischen Stellenabbau, Jugendarbeitslosigkeit und Widerstand – Wie wehrt man sich im Betrieb?“ und „Vom Manöver zum Krankenhaus – kriegstaugliche Kliniken und wie man sie verhindert“ sind die Titel von zwei Runden.

Groß geschrieben wird auch bei der SDAJ die internationale Solidarität mit Kuba und Palästina. Unter dem Motto „Viva Cuba Socialista! berichten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Solidaritätsbrigaden der SDAJ, die derzeit in Kuba sind. Außerdem berichten Teilnehmer der Global-Sumud-Flotilla und ein Aktivist der israelischen Bewegung gegen Kriegsdienst. Sein Rat: „Den Völkermord verweigern!“

Das Programm der UZ-Friedenstage findet parallel in sechs Räumen im FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin) statt – und davor: auf der Bühne, im Literaturzelt und im Kinderbereich. Die Programme gibt es hier: friedenstage.dkp.de.

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"Merz leck Eier!", UZ vom 31. Juli 2026



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