Vodafone plant Stellenabbau

Der Mobilfunkanbieter Vodafone plant, deutschlandweit 300 Stellen im Verkauf und Service abzubauen. In München will der Konzern den „Flagship Store“ am Marienplatz, gegenüber dem Rathaus der bayerischen Landeshauptstadt, schließen. Allein in München wären davon 35 Kolleginnen und Kollegen betroffen.

Dagegen wehrten sich am Mittwoch letzter Woche die Angestellten aus München, Augsburg und Nürnberg. Mit ihrer Gewerkschaft IG Metall demonstrierten sie vor der Filiale. Elmar Etzel, Betriebsratsvorsitzender bei Vodafone Süd, sagte: „Der Abbau von Filialen ohne Strategie für die Zukunft passiert ohne Sinn und Verstand.“ Die Arbeitsplätze würden für kurzfristige Rendite-Optimierung geopfert, so Etzel.

Über den Autor

Christoph Hentschel (Jahrgang 1980) ist Politikwissenschaftler und Redakteur für „Politik“. Er arbeitet seit 2017 bei der Zeitung der DKP.

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"Vodafone plant Stellenabbau", UZ vom 24. Juni 2022



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