Politik
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Klima der Angst

|    Ausgabe vom 17. März 2017

Mehrere Initiativen rufen zu einer großen Demonstration am 25. März in Berlin-Rudow auf. „Anlässlich der momentanen Eskalation neonazistischer Gewalt in Neukölln ist der Kampf für eine solidarische Gesellschaft mehr als nötig“, stellen sie klar. Zugleich wollen die Nazigegner an den vor fünf Jahren begangenen Mord an Burak Bektas erinnern. Der Täter ist unbekannt, ein rassistisches Motiv erscheint naheliegend. Der Mord fand 2012 statt inmitten einer massiven Nazi-Angriffswelle in Neukölln, deren Höhepunkte Angriffe auf ein Wohnhaus in der Hufeisensiedlung sowie Brandanschläge aufs Anton-Schmaus-Haus waren, bei welchen dieses nahezu zerstört wurde. Wenige Stunden vor dem Mord an Bektas fielen stadtbekannte Neonazis am Ort des Mordes bei einer antifaschistischen Veranstaltung auf. Damals wie heute produziert ein gesellschaftlicher Rassismus, gepaart mit Angriffen von Neonazis, ein Klima, in welchem rassistische Morde stattfinden können, monieren die Nazigegner.


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Leserbrief zu »Klima der Angst«, UZ vom 17. März 2017





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