Kubas private Taxis

|    Ausgabe vom 11. August 2017

In Havanna haben sich zwei Kooperativen von jeweils 100 „ruteros“, wie die privaten Linientaxis genannt werden, gebildet. Nachdem im März die privaten Taxifahrer gegen die Senkung der Preisobergrenzen und die Verknappung des günstigen Treibstoffes auf dem Schwarzmarkt streikten, wurde auf Betreiben des Transportministeriums ein Konzept der Taxikooperative erstellt. Es sieht vor, dass die Kooperativen Zugang zu günstigerem Treibstoff und Ersatzteilen erhalten und es Routen mit festen Haltepunkten gibt, die von einer staatlichen Firma kontrolliert werden. Fahrten mit den Taxis der Kooperativen kosten im Vergleich zu den Privaten etwa die Hälfte. Die Kooperativen stehen allen Taxifahrern offen. „Dieses Projekt soll die öffentlichen Dienstleistungen ordnen, welche heute die privaten Transporteure mit Autos zwischen vier und 14 Sitzplätzen bieten“, erklärte die Vizeministerin für Transport, Marta Oramas Rivero, im kubanischen Fernsehen.


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