DKP
Themen: DKP

Bedauerliche Entwicklung

Münchner Kreisvorstand kandidiert nicht mehr
|    Ausgabe vom 10. November 2017

Am 28. Oktober berieten auf Einladung des Parteivorstands rund 35 Genossinnen und Genossen aus den beiden südbayerischen Kreisorganisationen und fast allen kreisfreien Gruppen über die Zukunft der DKP in Südbayern und bereiteten eine Versammlung aller südbayerischen Genossinnen und Genossen am 9. Dezember ab 14 Uhr im KommTreff in München vor. Dort sollen die Diskussionen über die Restrukturierung der DKP in Südbayern weitergeführt werden und die Wahl der Delegierten zum 22. Parteitag der DKP stattfinden.
Auf der Kreisdelegiertenkonferenz (KDK) der DKP München am 2. November kündigte deren Sprecher Leo Mayer an, dass die Mitglieder des jetzigen Kreisvorstandes nicht mehr kandidieren und „die meisten die Partei verlassen“ werden. Der Parteivorstand bedauert diese Entwicklung ausdrücklich und ruft die Genossinnen und Genossen in München dazu auf, ihre politische Arbeit in den Strukturen der DKP fortzusetzen.
Die KDK München beschloss mit zwanzig Ja- bei sieben Gegenstimmen die finanzielle Unterstützung der „marxistische linke e. V.“ in Höhe von 4 000 Euro. Der DKP-Parteivorstand hatte die Delegierten zuvor zur Ablehnung des Antrags aufgefordert, da die „marxistische linke“ kein Bündnispartner sei, sondern in Konkurrenz zur DKP stehe. Dies habe die „marxistische linke“ mehrfach durch die Organisation von Gegenveranstaltungen und durch ihre Berichterstattung im Internet bewiesen. Die knappen Finanzressourcen würden dringend für die politische Arbeit der DKP und zur finanziellen Sicherung des Parteibüros in München benötigt.
Am 18. November findet ab 14 Uhr im KommTreff eine außerordentliche Kreismitgliederversammlung der DKP München statt, bei der ein neuer Kreisvorstand und die Delegierte für den 22. Parteitag gewählt werden.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (redaktion@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu »Bedauerliche Entwicklung«, UZ vom 10. November 2017





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.