In drei Wochen startet das Festival der Jugend der SDAJ in Köln

Zeit für Widerstand

Nach langer Pause aufgrund der Corona-Pandemie wird am Pfingstwochenende endlich wieder das Festival der Jugend der SDAJ stattfinden. Der Jugendverband lädt dazu nach Köln ein. Genauer: in den Jugendpark am Rheinufer. Hunderte Jugendliche werden sich an diesem traditionellen Wochenende treffen, um selbstorganisiert Politik und Kultur zu machen, aber natürlich auch zu feiern.

Die DKP unterstützt das Festival der Jugend. Genossinnen und Genossen helfen beim Aufbau, die DKP organisiert ein kulinarisches Angebot. Auch mit eigenen Programmbeiträgen beteiligen sich die Kommunistinnen und Kommunisten an den vielfältigen Diskussionen.

Lothar Letsche wird über „Vergessene Geschichte“ berichten – die lange Tradition der Berufsverbote in der Bundesrepublik. Im Mittelpunkt wird dabei natürlich der Widerstand gegen das von den Herrschenden gewollte „Duckmäusertum“ stehen.

Das Beispiel des Wohnungskonzerns Vonovia steht im Mittelpunkt der Diskussionsrunde „Wenn Wohnen unbezahlbar wird …“. Die Profit­erwartungen der Aktionäre sorgen für explodierende Mieten nicht nur in den Großstädten. Notwendige Reparaturen werden nicht ausgeführt. Sanierungen vertreiben alteingesessene Bewohner. Wie kann Widerstand organisiert werden?

„Ihr seid Träumer, sagte der Traum“. In Romanform hat Manfred Jansen seine Klassenkampferfahrungen als kommunistischer Betriebsrat verarbeitet. Er liest auf dem Festival der Jugend aus seinem Buch.

Gemeinsam mit der Bezirksvorsitzenden der DKP Rheinland, Heike Warschun, wird sich der Vorsitzende der DKP, Patrik Köbele, den Fragen der jungen Genossinnen und Genossen der SDAJ stellen. Wozu braucht es überhaupt eine Kommunistische Partei?

Neues ausprobieren will die DKP am Infostand. Genossinnen und Genossen werden dort Rede und Antwort stehen: Etwa zu unterschiedlichen Einschätzungen des Imperialismus in der kommunistischen Weltbewegung oder der Haltung zum sozialistischen China. Aber auch zur Frage, wo es denn nun zum Sozialismus geht.

Nähere Informationen zum Festival, vor allem zum inhaltlichen Programm der SDAJ, finden sich unter ­festivalderjugend.de.

Zeit für Widerstand ist allemal. Für alle Jungen und Junggebliebenen gilt, Neffen, Nichten, Kinder oder Enkel einpacken, Zelt, Schlafsack und Isomatte aus dem Keller holen und auf in den Jugendpark nach Köln. Auch weil dort Kraft für die kommenden Auseinandersetzungen getankt werden kann.

Zur Unterstützung des Festivals braucht die DKP noch helfende Hände. Meldungen bitte über die Bezirke oder direkt an pv@dkp.de.

Also schnell zur SDAJ-Gruppe vor Ort, um noch eine Karte zu bekommen. Die Karten auf dieser Seite kann man zwar ausschneiden, leider sind sie aber keine gültigen Tickets.

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Über den Autor

Björn Blach, geboren 1976, ist als freier Mitarbeiter seit 2019 für die Rubrik Theorie und Geschichte zuständig. Er gehörte 1997 zu den Absolventen der ersten, zwei-wöchigen Grundlagenschulung der DKP nach der Konterrevolution. In der Bundesgeschäftsführung der SDAJ leitete er die Bildungsarbeit. 2015 wurde er zum Bezirksvorsitzenden der DKP in Baden-Württemberg gewählt.

Hauptberuflich arbeitet er als Sozialpädagoge in der stationären Jugendhilfe.

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"Zeit für Widerstand", UZ vom 5. Mai 2023



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