Shithole Countries

Von MI
|    Ausgabe vom 19. Januar 2018
 (Foto: [url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Donald_Trump_(25475874370).jpg]Gage Skidmore[/url])
(Foto: Gage Skidmore / Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Donald Trump weist eine biologische Besonderheit auf: Bei ihm hat das Ausscheidungsorgan seinen Platz in jener Problemzone, die üblicherweise als Gesicht bezeichnet wird. Jedenfalls weisen die Ausscheidungen, die regelmäßig dieser Schallloch-Kloake entweichen, darauf hin. Darunter eine der jüngsten zerebralen Verdauungsstörungen, die Bezeichnung aller afrikanischen und einiger lateinamerikanischer Staaten als „Shithole Countries“. Die deutsche Presse wagte nicht, davon eine korrekte Übersetzung zu liefern und flüchtete sich in die diskretere Übertragung „Drecksloch-Länder“. Recht so. Auch wenn sie den Ersten Mann der Freien Welt für eine Fehlbesetzung halten, macht dessen Wortwahl doch allzu deutlich, wie die ausgeplünderten Länder des Südens in Herrenmenschenkreisen gesehen werden. Das exakt zu übersetzen hieße doch, ins eigene Nest zu scheißen. Und das tut man nicht.


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Leserbrief zu »Shithole Countries«, UZ vom 19. Januar 2018





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