Politik
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Recht auf Volks­entscheide gefordert

|    Ausgabe vom 13. Oktober 2017

Unter dem Motto „Jetzt ist die Zeit: Volksentscheid. Bundesweit“ hat ein rund 30 Organisationen starkes Bündnis eine Kampagne zur Einführung der direkten Demokratie auf Bundesebene gestartet. Nach Ansicht des Bündnisses ist die Ergänzung der parlamentarischen Demokratie um bundesweite Volksabstimmungen überfällig, um Reformen auf den Weg zu bringen und den Bürgern die Mitbestimmung auch zwischen den Wahlen zu ermöglichen. Parlamentarismus und direkte Demokratie sollten dabei Hand in Hand gehen, betonten sie.
Das Bündnis nennt zugleich konkrete Möglichkeiten, die direkte Demokratie so auszugestalten, dass die Verletzung von Minderheitenrechten, Missbrauchsgefahr und Vereinnahmung durch populistische Strömungen ausgeschlossen werden könne. So solle ein Volksbegehren nach der ersten Stufe vom Verfassungsgericht geprüft werden können, ausgewogene Information durch ein Abstimmungsheft gewährleistet werden und der Bundestag einen Alternativvorschlag mit zur Abstimmung stellen können. Die Initiative wird unter anderem vom Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dem Berliner Wassertisch, der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, Business Crime Control e. V. und den Naturfreunden unterstützt.


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Leserbrief zu »Recht auf Volks­entscheide gefordert«, UZ vom 13. Oktober 2017





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