Puerto Rico in Not

|    Ausgabe vom 13. Oktober 2017

In Puerto Rico werden gut einen Monat nach Hurrikan „Maria“ Lebensmittel und sauberes Wasser knapp. Puerto Ricos Gouverneur Ricardo Rosselló sagte, dass die Bevölkerung in entlegenen Teilen der Insel keine Hilfsgüter erhalte. Am Montag hat er deswegen die US-Regierung um besseren Zugang zu Hilfsprogrammen gebeten. „Wir sind dankbar für die bisher geleistete Unterstützung. Wenn wir allerdings keine außergewöhnlichen Maßnahmen ergreifen, um dem wirtschaftlichen Stillstand in Puerto Rico entgegenzutreten, wird sich die humanitäre Krise verschärfen“, schrieb Rosselló in einem Brief an US-Präsident Donald Trump und die Spitzen des Kongresses. Neben Mitteln aus dem Fonds des Katastrophenschutzes bittet der Regierungschef der US-Kolonie um 4,6 Milliarden US-Dollar als Soforthilfe. Die Schäden durch „Maria“ auf Puerto Rico werden auf etwa 95 Milliarden Dollar geschätzt. Puerto Ricos Schuldenlast liegt bei über 70 Milliarden US-Dollar. Die Verwüstungen durch Hurrikan Maria verschärfen die Abhängigkeit der Insel von den USA weiter.


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Leserbrief zu »Puerto Rico in Not«, UZ vom 13. Oktober 2017





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