Neues vom Handelskrieg

|    Ausgabe vom 23. Februar 2018

Zölle auf Bourbon-Whiskey und Motorräder der Kultmarke Harley Davidson? Die EU streut gezielt, dass sie auf einen möglichen Handelskrieg mit den USA vorbereitet sei. Neben Zöllen von bis zu 50 Prozent sieht ein Vorschlag von US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross vor, die Importe auf Stahl und Aluminium aus dem Ausland auf 63 Prozent des Jahres 2017 einzufrieren. Sollten die geplanten Importbeschränkungen auf Stahl und Aluminium auch Unternehmen in Europa treffen, könnte die EU binnen Tagen mit Gegenzölle auf wichtige amerikanische Produkte reagieren, berichtet die FAZ. Im Fokus stünden zunächst landwirtschaftliche Exportprodukte. Darüber hinaus wollten die Europäer die Regierung von Donald Trump durch Vergeltungszölle auf Produkte treffen, die für die Wahlkreise von Unterstützern des Präsidenten wirtschaftlich interessant seien. Dazu gehören den Angaben zufolge Motorräder, weil der Hersteller Harley-Davidson seinen Sitz in Wisconsin hat, aus dem der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, stammt.


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