Respekt!

Von Thomas, per E-Mail
|    Ausgabe vom 10. Mai 2019

Die April-Subbotnikwoche – ein Rückblick: Als wir (zwei Thüringer Genossen) Dienstagnachmittag aufschlugen, wurde draußen schon wild gebaggert. Also erstmal auspacken, die Baustelle besichtigen und zuschauen, wo wir am dringendsten gebraucht werden. Anfangs lief es noch etwas unrund, aber tags drauf waren die Rollen verteilt und es ging ans Werk. Und wie! Dass der Rückbau des Dachgeschosses nahezu abgeschlossen sei, konnten wir nicht wirklich bestätigen. So ziemlich die komplette Woche rissen wir Wände und Kamine ein, stemmten Streckmetall von Gauben, Wänden, Decken und schleppten Unmengen von Bauschutt. Aufzug und Schuttrutsche waren da eine große Hilfe, aber Montag abends konnte sich keiner von uns noch halbwegs bewegen. Das mag auch daran gelegen haben, dass unsere anfangs acht oder zehn Mann/Frau starke Baubrigade so nach und nach bis auf vier schrumpfte.
In sehr guter Erinnerung bleiben die super Unterkunft und Verpflegung, die abendlichen Gespräche, der kleine blaue Eimer und natürlich … der Sessel. Alle rissen sich um seine wohltuende Wirkung, aber es gab nie Streit. Wir haben beschlossen, ihn als Wellness-Oase auch für künftige Subbotniks zu bewahren. Vielleicht auch mal für ein paar junge, kräftige SDAJler, denn von uns war so ziemlich niemand großartig unter 50 Jahren.
Sogar ein 80-Jähriger packte mit an, dass man fast ein schlechtes Gewissen bekam. Respekt! Und Andreas: gute Besserung!


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