Was ist denn da in Tübingen schiefgegangen? Hätte man den jungen Menschen nicht beibringen müssen, dass E-Bikes dort heilig sind? Und dass man sich in der Stadt vom ex-grünen Law-and-Order-Oberbürgermeister Boris Palmer besser nicht erwischen lässt? Der macht nämlich gerne Jagd auf alle, die sich in seinem Provinzstädtchen seiner Meinung nach danebenbenehmen. Am liebsten so, dass es möglichst viele mitbekommen, gerne auch mit einem Spritzer Rassismus.
Vier junge Männer, laut Polizei „ukrainische Staatsangehörige“, sollen motorisierte Fahrräder im Wert von 100.000 Euro geklaut haben. Palmer will sie zur Strafe an die Front schicken. Doch damit nicht genug. Der OB weiter: „Etwa 250.000 ukrainische Männer unter 30 Jahren sind derzeit in Deutschland. Die Hälfte von ihnen im Bürgergeld. Das bedeutet übersetzt, mindestens eine Milliarde Euro Steuergeld, um die Wehrkraft der Ukraine zu schwächen.“ Als zuletzt in Deutschland Menschen zur Strafe an die Front geschickt wurden, hieß es noch „Wehrkraftzersetzung“. Heute hisst Palmer die Fahne von „Mayors for Peace“ in der „Friedensstadt“ Tübingen.
Gleichzeitig hetzt er, „Wer linksdogmatisch gefestigt ist, darf alles kaputtmachen“, und bejubelt das „Aus“ für die „Rente mit 63“. Dafür schafft ihm der grüne Ministerpräsident Cem Özdemir einen Beraterjob bei der Landesregierung. Er soll sich um den Bürokratieabbau kümmern. Wer solche Demokraten hat, braucht sich über den Aufstieg der AfD nicht zu wundern.



