Glaubt man der medialen Aufregung der vergangenen Tage, sind wir nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern in einem neuen Deutschland aufgewacht.
An der Ostseeküste müssen die Menschen zukünftig ohne CDU-Fraktion im Parlament auskommen. Nur fast verlorengegangen ist „Die Linke“, die sich in den vergangenen Wochen mit aller Macht als Teil des Anti-AfD-Blocks von CDU bis Grünen inszenierte und möglichst leisetreterisch ihrer „Regierungsverantwortung“ nachkam. Als Belohnung darf sie nun – stark geschwächt – weiterregieren, sofern sich SPD und Grüne auf ein Programm einigen.
In Berlin hingegen befürchten die Medien nach dem Wahlsieg der Linkspartei den Aufbau eines sozialistischen Kalifats. „Die Linke“ gibt sich zwar Mühe, um alle bösen Unterstellungen zu entkräften, sie würde grundsätzliche Veränderungen herbeiführen wollen. Dennoch war zu Wochenbeginn zu lesen, die Bundeshauptstadt sei in die Hand „krimineller Clans“ geraten.
Nach der polizeilichen Definition handelt es sich bei einem Clan um „eine informelle soziale Organisation (…) Sie zeichnet sich insbesondere durch eine hierarchische Struktur“ sowie „ein ausgeprägtes Zugehörigkeitsgefühl“ aus. Dabei stelle die Clanzugehörigkeit eine „verbindende, die Tatbegehung fördernde oder die Aufklärung der Tat hindernde Komponente dar, wobei die eigenen Normen und Werte über die in Deutschland geltende Rechtsordnung gestellt werden können“.
Irgendwo in Berlin muss es also einen abgeschotteten Zusammenschluss von Leuten geben, die ihre eigenen Normen über die deutsche Rechtsordnung stellen, während sie dafür sorgen, dass die Machenschaften ihrer Mitglieder nicht verfolgt werden können. Naheliegend, dass diese Gruppe mit höchster krimineller Energie zu Werke geht. Aber nur äußerst selten landet mal einer von ihnen vor Gericht. Zuletzt erwischte es das ehemalige Mitglied Andreas S., den man früher nur den „Verkehrsminister“ nannte, und der in seiner aktiven Zeit knapp 300 Millionen Euro Schaden verursacht haben soll. Er musste sich kürzlich wegen Falschaussage verantworten. Sein Komplize Jens S. ist inzwischen weitgehend untergetaucht. Auf das Konto des für die Maskenbeschaffung zuständigen Clanmitgliedes sollen gar Schäden in Milliardenhöhe gehen.
Während diese kleinen Lichter aus dem Halbdunkel heraus agieren müssen, stolzieren die Patriarchen völlig schamfrei in der Öffentlichkeit umher. Als wollten Friedrich M., Johann W., Boris P. und Lars K. den Rechtsstaat verhöhnen, missachten sie offen das Friedensgebot des Grundgesetzes. Von der Anhäufung schwerster Kriegswaffen bis zur unverhohlenen Unterstützung von Angriffskriegen und Genozid reichen die gut belegten Vorwürfe. Zehntausenden jungen Menschen drohen sie mit der Zwangsrekrutierung in ihre gewalttätigen Strukturen. Um das alles zu bezahlen, plündern sie die Rücklagen und Einkommen von Millionen Rentnern und Lohnabhängigen.
Strukturermittlungen haben ergeben, dass diese sogenannte „Bundesregierung“ nicht alleine arbeitet. Sie soll vielmehr im Auftrag anderer Clans agieren, die sich hinter ominösen Namen wie „Rheinmetall“, „Deutsche Bank“ oder „Siemens“ verbergen. Auch enge Kontakte zu ausländischen terroristischen Vereinigungen in den USA, Israel und Brüssel sind bestens belegt.
Es ist höchste Zeit, dass ihrem Treiben Einhalt geboten wird.







