Flughafen setzt Streikbrecher ein

|    Ausgabe vom 17. Februar 2017

51 Flüge sind am 8. Februar vormittags wegen eines Warnstreiks des Bodenpersonals am Flughafen Hamburg verspätet gewesen. Die Gewerkschaft Verdi hatte 850 Beschäftigte der Flugzeug- und Gepäckabfertigung, des Terminal-Busverkehrs sowie von Reinigungsdiensten zu der Arbeitsniederlegung aufgerufen. „Mit Leiharbeitern, die als Streikbrecher missbraucht wurden, hat der Arbeitgeber den Flugbetrieb aufrechterhalten“, berichtete ver.di. Die „Linke“ in der Hamburger Bürgerschaft sagte dazu, der Einsatz von Leiharbeit zum Zweck des Streikbruchs in öffentlichen Unternehmen verstoße gegen Hamburger Gesetze und geltende Tarifverträge. Die Hamburger Landesregierung wurde aufgefordert, den Betreiber des Flughafens in seine Schranken zu verweisen und anzuzeigen, damit er entsprechend bestraft wird.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (redaktion@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu »Flughafen setzt Streikbrecher ein«, UZ vom 17. Februar 2017





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.