Proteste in Frankreich

|    Ausgabe vom 27. April 2018

In Frankreich fanden erneut Proteste gegen die Politik von Präsident Macron statt. Die Gewerkschaften CGT und Solidaires hatten für letzte Woche Donnerstag und Freitag zu rund 130 Kundgebungen im ganzen Land aufgerufen.
Die Protestbewegungen kamen aus verschiedenen Bereichen, etwa der Eisenbahner, die sich gegen den Umbau des staatlichen Bahnbetriebs wehren, und der Studierenden, die gegen die Hochschulreform protestieren.
Streiks bei der französischen Bahn und der Fluggesellschaft Air France haben am vergangenen Freitag und Montag den Verkehr beeinträchtigt. Im Bahnverkehr fuhren laut der Eisenbahngesellschaft SNCF im Durchschnitt nur zwei von fünf Hochgeschwindigkeitszügen. Im regionalen Zugverkehr fiel am Montag etwas mehr als die Hälfte der Verbindungen aus. Die Air France strich etwa ein Viertel ihrer Verbindungen. Auch für den vergangenen Dienstag waren bei den beiden Unternehmen Streiks angekündigt. Die Gewerkschaften haben zu insgesamt 36 Streiktagen bis Ende Juni aufgerufen. Bei Air France kämpfen die Gewerkschaften derzeit für höhere Löhne. Das Management hatte zuletzt den Druck erhöht und will die Beschäftigten über seinen jüngsten Gehaltsvorschlag abstimmen lassen.


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Leserbrief zu »Proteste in Frankreich«, UZ vom 27. April 2018





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