Das kubanische Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) ruft die Freundinnen und Freunde Kubas in Europa zur Teilnahme an der 67. Brigade Nordica der Solidarität mit Kuba auf. Die Brigade findet vom 23. November bis 6. Dezember statt. Die Aktivitäten im Rahmen der Brigade sind Fidel Castro zum 100. Geburtstag gewidmet. Gerade jetzt, da die aktuelle Regierung der USA durch eine skrupellose und aggressive Politik das kubanische Volk zu ersticken versucht, haben Solidaritätsbesuche in Kuba große Bedeutung. Sie zeigen den um ihre Souveränität kämpfenden Kubanerinnen und Kubanern: Ihr seid nicht allein!
Das bestätigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zurückliegender Brigaden eindrucksvoll. Wegen der zunehmenden Probleme vor allem im Energiesektor Kubas konnte zwar das Programm nicht immer wie geplant durchgeführt werden, aber erfolgreich waren die Aufenthalte allemal. So berichtete Peter Weyland, Mitglied des Parteivorstandes der DKP, über die Freundschaftsbrigade des ICAP im Mai dieses Jahres in UZ vom 5. Juni: „Am Ende des Programms standen die kollektive Auswertung und eine politische Abschlusserklärung der Brigade. Darin wird vor allem unser Wille zum Ausdruck gebracht, den internationalistischen Kampf gegen die genozidale Blockade in unseren Ländern fortzusetzen und für die stärkere Unterstützung Kubas durch eine breite Solidaritätsbewegung einzutreten. Wir treten den Lügen und der Propaganda in den Medien entgegen und wehren uns an der Seite des kubanischen Volkes gegen jede militärische Provokation und militaristische Rhetorik. Denn eins ist uns auf dieser Reise noch einmal sehr deutlich geworden: Das Wichtigste an unserem Aufenthalt war das Zeichen an die Kubanerinnen und Kubaner: Ihr seid nicht allein! In der ganzen Welt gibt es Internationalisten an der Seite des kämpfenden kubanischen Volkes. Immer wieder wurde uns versichert, wie wichtig und kraftgebend unsere Anwesenheit ist.“
Das Programm ist auch im November/Dezember eine Mischung aus Arbeitseinsätzen in der Landwirtschaft und Besuchen an Orten, die ökonomisch, kulturell, sozial und historisch von Interesse sind. Außerdem werden Begegnungen mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener politischer und gesellschaftlicher Organisationen organisiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Kuba aus erster Hand kennen. Sie erfahren viel über die Errungenschaften der kubanischen Revolution – und erleben, wie diese durch die verschärfte US-Blockade zerstört werden sollen. Ihr Auftrag ist es, zu Hause über den Völkermord auf Raten zu berichten und mehr Menschen für die Verteidigung der kubanischen Revolution zu gewinnen.
Das Programm der 76. Brigade Nordica findet in den Provinzen Havanna, Artemisa, Villa Clara und Santiago de Cuba statt. 10 der insgesamt 14 Nächte des Brigadeaufenthalts werden im Internationalen Campamento „Julio Antonio Mella“ (CIJAM), im Bezirk Caimito sein, etwa 45 Kilometer südwestlich von Havanna. Die Kosten für die Brigadeteilnahme betragen etwa 650 Euro, die Flüge müssen selbst organisiert werden, eine frühzeitige Buchung wird dringend empfohlen. Der Betrag beinhaltet die Unterbringung in Mehrbettzimmern, die Verpflegung und den Transfer zwischen dem Flughafen José Martí und dem Campamento. Die Bezahlung erfolgt in bar und vor Ort. Bedingung für die Reise nach Kuba ist eine Auslands-Krankenversicherung mit Gültigkeit in Kuba. Anmeldeschluss ist der 6. November 2026.
Das komplette Programm, weitere Infos und Hilfestellungen für die Organisation der Reise gibt es beim Netzwerk Kuba.
Den Reisebericht „Cuba no está sola – Kuba ist nicht allein!“ von Peter Weyland gibt es hier








