Flagge der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken

Die Bremer Versammlungsbehörde wies die Veranstalter des Ostermarsches darauf hin, dass wegen des Kriegs in der Ukraine das Verwenden bestimmter Symbole in der Öffentlichkeit „eine strafrechtliche Überprüfung“ zur Folge haben werde. Dazu zähle auch „die Flagge der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken“.

Soldaten aus 15 Volksgruppen der UdSSR sowie zahlreiche Freiwillige aus allen Republiken, darunter sechs Millionen Ukrainer, waren unter dieser Fahne in der Roten Armee vereint. Zehn Millionen Rotarmisten zahlten mit ihrem Leben. Ein Drittel davon wurde in deutscher Gefangenschaft ermordet. Diese Fahne, die für die Befreiung Europas von Faschismus und Krieg steht, derart zu diffamieren müsste einen Aufschrei der Empörung hervorrufen. In Bremen hält auch „Die Linke“ die Klappe. Sie ist schließlich mit im Senat.

In Charkow wurde am Wochenende ein Denkmal für die Befreiung der Stadt durch die Rote Armee im August 1943 zerstört. Deutsche Behörden und ukrainische Faschisten Hand in Hand bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie.

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Über den Autor

Björn Blach, geboren 1976, ist als freier Mitarbeiter seit 2019 für die Rubrik Theorie und Geschichte zuständig. Er gehörte 1997 zu den Absolventen der ersten, zwei-wöchigen Grundlagenschulung der DKP nach der Konterrevolution. In der Bundesgeschäftsführung der SDAJ leitete er die Bildungsarbeit. 2015 wurde er zum Bezirksvorsitzenden der DKP in Baden-Württemberg gewählt.

Hauptberuflich arbeitet er als Sozialpädagoge in der stationären Jugendhilfe.

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"Flagge der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken", UZ vom 22. April 2022



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